CDU-Kreisverband ruft zum Schulterschluss der Politik gegen politische Gewalt auf

Theuvsen: Ein Wegsehen darf es weder bei Rechtsextremismus noch bei Linksextremismus geben

Der CDU Kreisverband verurteilt aus jüngstem Anlass die immer brutaler werdenden Übergriffe von Linksextremisten auf politisch Andersdenkende. „Seit Jahren beobachten wir immer heftigere Angriffe auf politisch Tätige in Südniedersachen“, so der CDU-Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Fritz Güntzler.

Es zeige sich eine zunehmende Verrohung des politischen Diskurses im Landkreis Göttingen. „Überfälle auf Tattoostudios, schwere Körperverletzungen gegen Menschen mit vermeintlich falscher Kleidung, Baseballschläger-Attacken gegen Verbindungsstudenten, Todesdrohungen und tätliche Angriffe auf Aktivisten politischer Hochschulgruppen sind nur einige Beispiele.“, so Sebastian Bornmann, Mitglied des CDU Kreisvorstands. Diese Entwicklungen gipfelten jüngst im Anzünden von Autos politischer Aktivisten und in dem Brandanschlag auf das Verbindungshaus Corps Hannovera, bei dem Menschen ernsthaft in Gefahr gerieten.

„Das Engagement gegen den politischen Gegner muss immer demokratisch bleiben, egal wie abstoßend die Positionen im Einzelfall auch sein mögen. Doch wer Gewalt als legitimes Mittel ansieht, körperliche Verletzung und sogar die Lebensgefahr anderer in Kauf nimmt, handelt nicht nur antidemokratisch, sondern menschenverachtend“, so Fritz Güntzler.

„Alle Demokraten müssen beim Gewaltverzicht Flagge zeigen“, äußert sich Prof. Dr. Ludwig Theuvsen, Landratskandidat der CDU. „‘Duderstadt bleibt bunt‘ und ‘Güntersen zeigt Flagge‘ waren richtige Antworten auf die Verbreitung rechtsextremen Gedankengutes. Ein Wegsehen darf es hier in keinem Fall geben. Aber wir dürfen bei linksextremistischen Gewalttaten ebenfalls nicht wegschauen.“ Theuvsen plädiert für ein Bündnis gegen politische Gewalt in Südniedersachsen und ruft alle politischen Akteure dazu auf, sich diesem Bündnis aller Demokraten anzuschließen.

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